Interview mit Marc Tüngler: „Wir brauchen einen breiten Markt bei den Wirtschaftsprüfern.“
Das Thema Vielfalt auf dem Wirtschaftsprüfermarkt steht bereits seit der EU Audit Reform 2014 in Deutschland auf der politischen Agenda. Die Wirecard-Insolvenz hat den Reformbedarf in der Wirtschaftsprüfung weiter untermauert.
Wir haben Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) e. V., gefragt: Wie sieht Wirtschaftsprüfung Ihrer Meinung nach in fünf oder zehn Jahren aus? „Der Markt wird immer enger werden“, lautet seine Antwort. Auch aus Sicht der Aufsichtsräte und Unternehmen ist der Markt also zu konzentriert. Was das für Prüfer*innen, Aufsichtsrät*innen und Unternehmen bedeutet – erfahren Sie mehr in unserem Interview mit Marc Tüngler.
Weitere Informationen zum Thema Marktkonzentration und dem Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetz (FISG) als gesetzgeberische Reaktion auf den Fall Wirecard finden Sie hier.
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Neue Detailtiefe: BRUBEG schärft ESG-Pflichten
Was bisher nur über die MaRisk lief, ist nun direkt im Kreditwesengesetz verankert – durch das Bankenrichtlinienumsetzungs- und Bürokratieentlastungsgesetz (BRUBEG) wird der Umgang mit ESG‑Risiken für Banken verbindlicher und prüfungsrelevant. Neu ist vor allem die Detailtiefe, die durch das neue Gesetz hinzukommt. Zudem erhöhen EZB, BaFin und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) ihre Erwartungen an eine […]
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BRUBEG: Finanzinstitute zwischen Bürokratieabbau und neuen Pflichten
Die regulatorische Landschaft für Banken bewegt sich weiter – mit dem Bankenrichtlinienumsetzungs- und Bürokratieentlastungsgesetz (BRUBEG) setzt die Bundesregierung am 29. Januar 2026 den nächsten Schritt auf dem Weg zu einem europaweit harmonisierten Aufsichtsrahmen. Mit der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie CRD VI (Capital Requirements Directive) und neben anderen Anpassungen am Kreditwesengesetz (KWG) verfolgt die Reform zwei zentrale […]
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Was bringt der Ertragsteuerinformationsbericht?
Der Ertragsteuerinformationsbericht (EIB) verpflichtet multinationale Konzerne, ihre Steuerstrategien öffentlich zu rechtfertigen. Doch kann das wirklich zu weniger Profit-Shifting in Steueroasen führen? Was müssen die Unternehmen bei den neuen Reportings beachten – und welche Rolle spielen Abschlussprüfer*innen wirklich bei der Validierung? Es löst in der breiteren Öffentlichkeit immer wieder Unverständnis aus, wenn große Konzerne hohe Umsätze […]
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CSRD-Reportings: Warum sie Unternehmen resilienter machen
Die Nachhaltigkeitsberichterstattung auf Basis der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist mehr als „grünes Beiwerk“ – sie ist der Schlüssel zu mehr Resilienz in Zeiten des Wandels und zu einer effizienten Corporate Governance. Das gilt auch dann, wenn die EU die Berichtspflichten einschränken sollte. Am 8. Dezember 2025 haben sich Vertreter*innen der gesetzgebenden Institutionen der […]
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Globale Spannungen als Stresstest für Banken und Prüfer*innen
Geopolitische Konflikte respektieren keine Landesgrenzen: Handelsbeschränkungen, Sanktionen, Cyberangriffe, Engpässe in der Lieferkette – immer häufiger bedrohen weltpolitische Risiken die Stabilität nationaler Banken. Wir zeigen, was das für die Institute, die Prüfungspraxis und die Wirtschaft als Ganzes bedeutet. So viel Unsicherheit war lange nicht in den internationalen Beziehungen. Einer der zentralen Gründe hierfür ist ein Paradigmenwechsel, […]
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Prüferaufsicht im Wandel: APAS und PCAOB im Vergleich
Der wirtschaftliche Wandel stellt auch die Abschlussprüferaufsicht vor neue Probleme: Themen wie ESG, Künstliche Intelligenz und Cyberrisiken fordern die Institutionen heraus. Wie sind die deutsche Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) und das US-amerikanische Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) darauf eingestellt? Ein Vergleich. Eine gute Qualität der Abschlussprüfungen stärkt das Vertrauen in Unternehmen und Märkte – und ist […]
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E-Rechnung: Bürokratische Pflicht oder transformative Chance?
Seit 1. Januar 2025 sind deutsche Unternehmen verpflichtet, im inländischen B2B-Bereich elektronische Rechnungen empfangen zu können. Für den Versand der E-Rechnungen gilt eine Übergangsregelung bis Ende 2027. Der damit einhergehende Transformationsprozess stellt sowohl Unternehmen als auch Wirtschaftsprüfer*innen vor Herausforderungen. Der deutsche Gesetzgeber hat mit dem Wachstumschancengesetz vom 27. März 2024 die Einführung der E-Rechnungspflicht beschlossen. Sie […]
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Wie funktioniert das deutsche Forschungszulagengesetz?
Staatliche Beihilfen für Unternehmen sieht das EU-Recht nur in einem engen Rahmen vor. Mit dem seit Januar 2020 geltenden Forschungszulagengesetz (FZulG) hat Deutschland einen Weg gefunden, entsprechende Investitionen steuerlich auszugleichen. Was müssen Unternehmen und Wirtschaftsprüfer*innen bei der Bilanzierung beachten? Bei den rund 76 Milliarden Euro, die der Bund in der Coronazeit als Wirtschaftshilfen an die […]
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Nachhaltigkeit: Wie berichtet der Mittelstand?
Viele mittelständische Unternehmen sind erleichtert: Durch die neuen Schwellenwerte fallen sie aus der Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung heraus. Doch die Informationsanforderungen werden trotzdem kommen – von Geschäftskunden, Banken und Investoren. Der VSME-Standard könnte helfen, Anforderungen zu erfüllen und Ressourcen zu schonen. Im Rahmen ihrer „Omnibus-Initiative“ hat die EU-Kommission im Februar 2025 weitreichende Änderungen bei den Regularien […]
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Zinskarussell hemmt Verbreitung der Betriebsrenten
Die neue Bundesregierung bekennt sich in ihrem Koalitionsvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV) und will deren Verbreitung ausdrücklich vorantreiben. Doch machen die aktuellen Zinsvorschriften die bAV für viele Unternehmen unattraktiv. Die bAV braucht daher eine Reform – das fordert auch das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW). Das deutsche Rentensystem basiert auf einem Drei-Säulen-Modell. Zentral für die meisten […]
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